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Seite: Kontextfaktoren

Auf der Seite „Kontextfaktoren“ werden der persönliche Hintergrund des Menschen mit Behinderung (Personbezogene Faktoren) sowie umweltbezogene Förderfaktoren und umweltbezogene Barrieren erfasst. Die Angaben zu den Kontextfaktoren aus der Seite „Datenübernahme Formular Persönliche Sicht“ werden 1:1 übertragen und sind die Grundlage für ein vertiefendes Gespräch.

Ansichtsversion

Diese Ansichtsversion zeigt, wie eine ausgefüllte Seite „Kontextfaktoren“ des BEI_NRW aussehen kann und enthält gleichzeitig fachliche Erläuterungen.

Bearbeitung in PerSEH

Freitextfelder können sowohl in Fließtext, als auch in Stichpunkten gefüllt werden. Ausschlaggebend ist, dass die Situation und der Bedarf der Leistungsberechtigten Person deutlich werden.

Auf die Seite „Kontextfaktoren“ werden die Kontextfaktoren von der Seite „Datenübernahme Formular Persönliche Sicht“ übertragen. Der Übertrag dient der Gesprächsgrundlage für das persönliche Gespräch.

Wichtig: Abweichungen und Änderungen zu Aussagen aus der Persönlichen Sicht müssen auf der Seite „Kontextfaktoren“ vorgenommen werden und nicht auf der Seite „Datenübernahme Formular Persönliche Sicht“!

1 Kontextfaktoren

Das aufklappbare Beschreibungsfeld (1) enthält Hinweise zu der Seite „Kontextfaktoren“ und enthält einen Link auf die Internetseite mit weiterführenden Informationen. Die aufklappbaren Beschreibungsfelder (2) enthalten Hinweise zu den einzelnen Kontextfaktoren. In das deaktive Freitextfeld „Übertrag Persönliche Sicht“ (3) werden die Eintragungen von der Seite „Datenübernahme Formular Persönliche Sicht“ übertragen. Sollten Änderungen auf der Seite „Datenübernahme Formular Persönliche Sicht“ erfolgen und dort gespeichert werden, erfolgt eine Überschreibung der Daten auf der Seite „Kontextfaktoren“. In das Freitextfeld „Dokumentation im Gespräch“ (4) werden die im Gespräch ergänzenden Informationen dokumentiert. Diese können auch Ergänzungen von den teilnehmenden Personen neben der leistungsberechtigten Person sein. Diese sind als solche kenntlich zu machen. In den Tooltips (5) sind Leitfragen zu den Kontextfaktoren vermerkt.

Haben Sie die gesuchte Information nicht gefunden?

Dann melden Sie sich gerne bei uns unter bei_nrw@lwl.org.

Wenn Sie Rückmeldungen oder Anregungen zu den Inhalten auf dieser Seite haben, schreiben Sie uns gerne unter der genannten E-Mail-Adresse.

Weiterführende Informationen

Kontextfaktoren im BEI_NRW

Der Gesprächsleitfaden im BEI_NRW orientiert sich an der ICF. Demnach sind Behinderung und Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit keine statischen Merkmale, sondern vielmehr als ein dynamischer Prozess zu verstehen. Im bio-psycho-sozialen Modell werden die Kontextfaktoren mit einbezogen. Die Kontextfaktoren und Aktivitäten und Teilhabe stehen in Wechselwirkung, beeinflussen sich also gegenseitig. Dies bedeutet, dass die Angaben zu den Kontextfaktoren mit der Betrachtung der Aktivitäten und Teilhabe in Verbindung gebracht werden müssen.

Kontextfaktoren beschreiben den persönlichen Lebenshintergrund des Menschen mit Behinderung. Kontextfaktoren sind aufgeteilt in Personbezogene Faktoren und Umweltbezogene Förderfaktoren und Barrieren.

Zu Personbezogenen Faktoren gehören zum Beispiel: bisherigen Erfahrungen im Leben, wichtige Dinge aus der Vergangenheit, Eigenschaften – wie der Mensch mit Behinderung ist und was ihn ausmacht.

Zu Umweltbezogenen Förderfaktoren gehören zum Beispiel: Menschen, die für den Menschen mit Behinderung da sind, Hilfsmittel (zum Beispiel ein Rollstuhl und oder technisches Hilfsmittel), gute Busverbindungen, Geschäfte in naher Wohnumgebung.

Zu Umweltbezogenen Barrieren gehören zum Beispiel: Menschen, die den Menschen mit Behinderung nicht unterstützen, fehlender Rollstuhl oder fehlende technische Hilfsmittel, keine gute Busverbindung, keine erreichbaren Geschäfte, eine nicht passende Wohnumgebung, fehlende Barrierefreiheit.