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Ihre Frage

Wie erfolgt die neue Bewilligung von Leistungen bis zur Einführung von BEI_NRW_Digital wenn die Erstanträge mit BEI_NRW ermittelt wurden?

Unsere Antwort

Eine Kostenzusage des LWL für Leistungen der Eingliederungshilfe ist immer zeitlich befristet. Wenn gegen Ende des aktuellen Bewilligungszeitraums abzusehen ist, dass die leistungsberechtigte Person auch weiterhin Unterstützung benötig, reicht eine formlose Begründung durch die leistungsberechtigte Person oder ihre gesetzliche Vertretung aus.

Für alle auslaufenden Kostenzusagen, die nach Erstantrag mit BEI_NRW ermittelt wurden, ist verbindlich das folgende Verfahren bis zur Einführung von BEI_NRW_Digital zu nutzen. Das Verfahren orientiert sich an der Gesamtübersicht des BEI_NRW und beinhaltet im Berichtswesen folgende Dokumente:

1. PERSÖNLICHE SICHT: Der Leistungsberechtigte teilt dem LWL seine „Persönliche Sicht“ mit. Der Vordruck kann am PC ausgefüllt, gespeichert und ausgedruckt werden oder auch nach Ausdruck handschriftlich ausgefüllt und unterschrieben werden. Klicken Sie hier, um zur „Persönlichen Sicht“ zu gelangen.

2. STELLUNGNAHME ZUR FORTSCHREIBUNG: Der Leistungserbringer erhebt vor dem Ablauf des Bewilligungszeitraums auf Basis der Bedarfslage gemeinsam mit dem Leistungsberechtigten eine Ziel- und Leistungsplanung für den zukünftigen Zeitraum. Klicken Sie hier, um zur Stellungnahme zur Fortschreibung zu gelangen.

Sollten sich bedeutsame Änderungen mit Bezug auf Zielplanung und Leistungsumfang abzeichnen, sind diese kurz zu skizzieren. Der Leistungserbringer druckt das ausgefüllte Dokument in DinA 3 aus, alle beteiligten Personen unterschreiben das Dokument.

Die Stellungnahme zur Fortschreibung und die Persönliche Sicht werden dem LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe auf dem Postweg zur Prüfung eingereicht.

Folgende Dokumente können beim Ausfüllen hinzugezogen werden:

Persönliche Sicht – Hinweise

Stellungnahme zur Fortschreibung – Ausfüllhilfe

Übersicht der Lebensbereiche

Dieses Verfahren ersetzt das bisherige Berichtswesen. Eine standardmäßige Zusendung von weiteren Unterlagen durch den Leistungserbringer ist nicht erforderlich.

Dieses Verfahren gilt bis zur Einführung der elektronischen Fortschreibung mit BEI_NRW_Digital.