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Allgemeine Informationen

Auf dieser Seite beantworten wir Ihre Fragen zur Einführung des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW.

Fragen und Antworten

Was gibt es Neues?

01.12.2021: Kreis Minden-Lübbecke, Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe plant zum 01.12.2021 den Start mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes in den Kreisen Minden-Lübbecke, Olpe und Siegen-Wittgenstein. Voraussichtlich wird am 26.10.2021 eine Auftaktveranstaltung für die Leistungserbringer im LWL-Landeshaus stattfinden. Genauere Informationen folgen.

 

01.07.2021: Stadt Bochum, Kreis Gütersloh und Märkischer Kreis

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe plant zum 01.07.2021 in der Stadt Bochum, dem Kreis Gütersloh und dem Märkischen Kreis den Start mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes.

Am 18.05.2021 bietet der LWL von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr eine Auftaktveranstaltung zur Einführung des landes­einheitlichen Bedarfsermittlungsinstrumentes zur Ermittlung der Hilfebedarfe in der Eingliederungshilfe (BEI_NRW) an. Die Veranstaltung richtet sich explizit an die Geschäftsführungen der Leistungserbringer als übergeordnete Leitungsebene.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Leistungserbringer mitgenommen auf den Weg zur Einführung des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW. Sie erhalten alle notwendigen Informationen zum Ablauf der Umstellung sowie zu den Konsequenzen für die Leistungserbringer:

  • zur konkreten zeitlichen Planung der Einführung
  • zur Umsetzung des Gesamtplanverfahrens bei Erstanträgen
  • zur Umsetzung des Gesamtplanverfahrens bei Fortschreibungen
  • zur Rolle der Leistungserbringer
  • zur Einführung des BEI_NRW_Digital
  • zum benötigten fachlichen Wissen in Bezug auf das SGB 9.

Aufgrund der Entwicklung der Pandemiesituation findet die Veranstaltung im digitalen Raum statt. Die Einwahldaten werden nach Anmeldung separat per E-Mail mitgeteilt.

Für jeden Leistungserbringer steht ein Platz zur Verfügung, so dass die Geschäftsführung oder eine Stellvertretung teilnehmen kann.

Anmeldungen für die Veranstaltung mit Nennung des Namens und der Funktion des Teilnehmenden sind bis zum 04.05.2021 an die E-Mail-Adresse bei_nrw@lwl.org möglich.

Über diese E-Mail-Adresse können auch bereits im Vorfeld der Veranstaltung Fragen zur Einführung eingereicht werden.

 

01.01.2021: Kreis Höxter

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe startet zum 01.01.2021 offiziell mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes im Kreis Höxter. Für alle ab dem 01.01.2021 eingehenden Neuanträge auf Wohnhilfen wird der Bedarf ausschließlich im Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW ermittelt.

 

01.01.2021: Kreis Herford

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe startet zum 01.01.2021 offiziell mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes im Kreis Herford. Für alle ab dem 01.01.2021 eingehenden Neuanträge auf Wohnhilfen wird der Bedarf im Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW ermittelt. Für eine Übergangszeit von 2 Monaten können noch wahlweise die Antragsunterlagen des Standard-Hilfeplanverfahrens genutzt werden. Alle Anträge, die bis zum 28.02.2021 mit den alten Antragsunterlagen eingehen, werden im Rahmen des bekannten Standardverfahrens entschieden. Ab dem 01.03. sind nur noch die neuen Antragsunterlagen zu verwenden. Es findet dann ausschließlich das BEI_NRW Anwendung.

Wie hat der LWL das Hilfeplanverfahren auf die neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst?

Seit 2003 liegt die Zuständigkeit für ambulante Eingliederungshilfen in NRW bei den Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL).

Im Zuständigkeitsbereich des LWL wurde zur Feststellung der Hilfebedarfe das Standard-Hilfeplanverfahren genutzt.

Von 2010 bis 2012 entwickelte der LWL mit dem „Projekt Teilhabe2012" ein neues Hilfeplanverfahren. Dieses wurde in der Stadt Hagen und im Kreis Paderborn durchgeführt. Mit dem „Projekt Teilhabe2015“ erfolgte eine nächste Maßnahme, die Mitwirkung und Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung weiter zu stärken (Partizipation) und eine zielorientierte Teilhabeplanung und -fortschreibung zu erproben (ICF-gestützt und personenzentriert). In sechs Projektregionen (Städte Gelsenkirchen, Hagen und Münster sowie die Kreise Ennepe-Ruhr, Paderborn und Warendorf) wurde das Projekt erprobt.

Mit der Einführung des Bundesteilhabe­gesetzes (BTHG) begann eine neue Phase: LVR und LWL entwickelten gemeinsam ein Instrument zur Ermittlung von Teilhabebedarfen von Menschen mit Behinderungen in ganz Nordrhein-Westfalen, um die rechtlichen und fachlichen Vorgaben zur Bedarfsermittlung im Gesamtplanverfahren gemäß §§ 117 und 118 SGB IX umzusetzen. Dieses steht als Ergebnis der gemeinsamen Arbeit beider Landschaftsverbände seit dem Jahr 2018 mit dem neu entwickelten BedarfsErmittlungsInstrument, kurz BEI_NRW, zur Verfügung.

Wie ist der Einführungs- und Umsetzungsstand des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW? Wann erfolgt die Einführung in weiteren Kreisen und kreisfreien Städten?

Das Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW wird im Bereich des LWL seit dem Jahr 2018 schrittweise in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städte eingeführt. Bisher steht das neue Verfahren mit dem Instrument BEI_NRW in 17 von 27 Kreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung. Der Zeitpunkt der Einführung sowie der konkreten Umstellung in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Steht ein neuer Einführungstermin fest, werden die regionalen Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege sowie die Vertragspartner in der Region, die über eine Vergütungsvereinbarung mit dem LWL verfügen, über die Einführung und die damit verbundenen Konsequenzen für die antragstellenden Personen und Leistungsberechtigten sowie für die Leistungserbringer informiert.

Zu welchem Zeitpunkt wurde das Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten eingeführt?

Hinweis: Wenn Sie die Präsentationen, die den Leistungserbringern im Rahmen von Auftakt- und Einführungsveranstaltungen zur Verfügung gestellt wurden, ansehen möchten, klicken Sie bitte auf den betreffenden Kreis oder die Stadt. Die PDF-Dateien sind nicht barrierefrei.

01.01.2021 Kreis Herford und Kreis Höxter (Auftaktveranstaltung und Einführungsveranstaltung)

01.11.2020 Stadt Bottrop und Stadt Herne
(Auftaktveranstaltung und Einführungsveranstaltung)

01.11.2020 Kreis Soest (Auftaktveranstaltung und Einführungsveranstaltung)

01.11.2020 Stadt Bottrop und Stadt Herne (Auftaktveranstaltung und Einführungsveranstaltung)

01.08.2020: Kreis Unna (Auftaktveranstaltung und Einführungsveranstaltung)

05.07.2019 Kreis Coesfeld und Kreis Recklinghausen (Auftaktveranstaltung und Einführungsveranstaltung)

15.04.2019 Kreis Steinfurt

15.02.2019 Kreis Borken

15.01.2019 Stadt Hamm

15.10.2018 Ennepe-Ruhr-Kreis, Stadt Gelsenkirchen, Stadt Hagen, Kreis Paderborn

20.08.2018 Stadt Münster und Kreis Warendorf

Wie erfolgt die neue Bewilligung von Leistungen nach Erstantrag in Regionen, in denen das Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW bisher nicht eingeführt wurde?

Eine Kostenzusage des LWL für Leistungen der Eingliederungshilfe ist immer zeitlich befristet. Wenn gegen Ende des aktuellen Bewilligungszeitraums abzusehen ist, dass die leistungsberechtigte Person auch weiterhin Unterstützung benötig, reicht eine formlose Begründung durch die leistungsberechtigte Person oder ihre gesetzliche Vertretung aus.

Die Leistungserbringer in Regionen, in denen das Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW noch nicht eingeführt wurde, nutzen das ihnen bekannte Berichtswesen.

Wie erfolgt die neue Bewilligung bei Leistungsberechtigten, die außerhalb von Westfalen-Lippe leben und für die der LWL der Kostenträger ist?

Eine Kostenzusage des LWL für Leistungen der Eingliederungshilfe ist immer zeitlich befristet. Wenn gegen Ende des aktuellen Bewilligungszeitraums abzusehen ist, dass die leistungsberechtigte Person auch weiterhin Unterstützung benötig, reicht eine formlose Begründung durch die leistungsberechtigte Person oder ihre gesetzliche Vertretung aus.

Bei Leistungsberechtigten, die dauerhaft außerhalb des LWL-Gebietes leben und bei denen der LWL Kostenträger ist, findet das Verfahren des Ortes des tatsächlichen Aufenthalts Anwendung. Bitte schicken Sie die entsprechenden Unterlagen dem Hilfeplanenden, der für Ihren Klienten/ Ihre Klientin zuständig ist.

Kontakt

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Schicken Sie uns gerne eine E-Mail an bei_nrw@lwl.org.