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Allgemeine Informationen

Auf dieser Seite beantworten wir Ihre Fragen zur Einführung des Gesamtplanverfahrens mit dem BEI_NRW.

Fragen und Antworten

Was gibt es Neues?

01.12.2021: Einführung des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW im Kreis Olpe

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe startet zum 01.12.2021 mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes im Kreis Olpe.

Für alle ab dem 01.12.2021 eingehenden Neuanträge auf Wohnhilfen wird der Bedarf im Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW ermittelt. Die Anträge finden Sie unter: https://www.lwl-inklusionsamt-soziale-teilhabe.de/de/antrag-stellen/. Für eine Übergangszeit von ca. 4-6 Wochen können noch die Antragsunterlagen des Standard-Hilfeplanverfahrens genutzt werden. Alle vor dem 01.12.2021 eingegangenen Anträge werden parallel im Rahmen des Standard-Verfahrens entschieden.

Die Hilfeplaner:innen Rabea Mathei, Marnie Schleutker, Ina Hüffer sowie Olaf Terstegen werden die Leistungsberechtigten beraten und mit ihnen ein Bedarfsermittlungsgespräch für die Beantragung von Teilhabeleistungen für den Bereich Wohnen führen.

Ein Beratungsbüro für den Standort Olpe ist gefunden und es werden die letzten vertraglichen Regelungen getroffen. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass wir ab 01.02.2022 die Beratungsgespräche in unserem Regionalbüro anbieten können.

01.12.2021: Einführung des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW im Kreis Siegen-Wittgenstein

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe startet zum 01.12.2021 mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes im Kreis Siegen-Wittgenstein.

Für alle ab dem 01.12.2021 eingehenden Neuanträge auf Wohnhilfen wird der Bedarf im Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW ermittelt. Die Anträge finden Sie unter: https://www.lwl-inklusionsamt-soziale-teilhabe.de/de/antrag-stellen/.Für eine Übergangszeit von ca. 4-6 Wochen können noch die Antragsunterlagen des Standard-Hilfeplanverfahrens genutzt werden. Alle vor dem 01.12.2021 eingegangenen Anträge werden parallel im Rahmen des Standard-Verfahrens entschieden.

Die Hilfeplaner:innen Rabea Mathei, Marnie Schleutker, Ina Hüffer sowie Olaf Terstegen werden die Leistungsberechtigten vor Ort beraten und mit ihnen ein Bedarfsermittlungsgespräch für die Beantragung von Teilhabeleistungen für den Bereich Wohnen führen.

Zu diesem Zweck hat der LWL ab dem 01.02.2022 ein Beratungsbüro in Siegen (Friedrichstraße 20 - 24, 57072 Siegen) eingerichtet. Die Hilfeplaner:innen werden nach Terminabsprache mehrmals wöchentlich dort anzutreffen sein.

01.12.2021: Einführung des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW in der Stadt Dortmund

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe startet zum 01.12.2021 mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes in der Stadt Dortmund. Für alle ab dem 01.12.2021 eingehenden Neuanträge auf Wohnhilfen wird der Bedarf im Gesamtplanverfahren mit BEI_NRW ermittelt. Die Anträge finden Sie unter: https://www.lwl-inklusionsamt-soziale-teilhabe.de/de/antrag-stellen/

Alle vor dem 01.12.2021 eingegangenen Anträge werden noch parallel im Rahmen des Standard-Verfahrens entschieden. Die Hilfeplanerinnen und Hilfeplaner werden die Leistungsberechtigten vor Ort beraten und mit ihnen ein Bedarfsermittlungsgespräch für Teilhabeleistungen im Bereich Wohnen führen. Zu diesem Zweck hat der LWL Beratungsbüros s.g. Regionalbüros in Dortmund ( LWL-Klinik, Haus 13/14 / Rosenberghaus, 3. Etage, Marsbruchstr. 179 ) eingerichtet. Die Hilfeplaner:innen sind nach vorheriger Terminabsprache dort anzutreffen. Die Zusammenarbeit mit dem Sozialamt, dem Gesundheitsamt und dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Dortmund sowie mit den Leistungserbringern der Regionen wird vom LWL geschätzt und wird auch im Rahmen des neuen Verfahrens weiterhin erfolgen.

01.12.2021: Einführung des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW im Kreis Minden-Lübbecke

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe startet im Kreis Minden-Lübbecke zum 01.12.2021 mit der Bedarfsermittlung mit BEI_NRW. Die entsprechenden Antragsunterlagen finden Sie unter: https://www.lwl-inklusionsamt-soziale-teilhabe.de/de/antrag-stellen/

Für eine Übergangszeit von 3 Monaten können wahlweise noch die Antragsunterlagen des bisherigen Hilfeplanverfahrens genutzt werden. Alle mit den alten Antragsunterlagen gestellten Anträge, die bis zum 28.02.2021 beim LWL eingehen, werden im Rahmen des bisherigen Standardverfahrens entschieden.

Ab dem 01.03.2021 sind nur noch die neuen Antragsunterlagen zu verwenden, es findet dann ausschließlich das BEI_NRW Anwendung für die Erstermittlung. Zukünftig erfolgen mit den leistungssuchenden Personen Beratungs- und Bedarfsermittlungsgespräche für Teilhabeleistungen im Bereich Wohnen vor Ort, sofern dies angesichts der aktuellen Corona-Einschränkungen möglich ist. Andernfalls werden die Gespräche telefonisch oder per Videokonferenz geführt. Der LWL ist aktuell dabei, Regionalbüros in Bad Oeynhausen einzurichten. Die Büros befinden sich in der Schützenstraße 10, 32545 Bad Oeynhausen. Die zuständigen Hilfeplaner:innen des LWL werden dort nach Terminabsprache mehrmals wöchentlich anzutreffen sein.

Für die Fortschreibung von laufenden Fällen, in denen der bewilligte Erstantrag noch nicht mit BEI_NRW bearbeitet wurde ist weiterhin das bisherige Berichtswesen zu nutzen.

01.11.2021 Aktualisierung des Übergangsinstruments „Stellungnahme zur Fortschreibung“
Trotz Freischaltung der neuen Internetseite zur Fortschreibung mit BEI_NRW für Leistungserbringer, wird es noch dauern, bis alle Leistungserbringer in Westfalen-Lippe die elektronische Fortschreibung in PerSEH nutzen können. Die Übergangslösung „Stellungnahme zur Fortschreibung“ wurde daher aktualisiert, so dass eine Wirkungskontrolle möglich ist. Der Leistungserbringer kann jetzt im aktualisierten Dokument in einem ersten Schritt mit der leistungsberechtigten Person eine Stellungnahme zum auslaufenden Bewilligungszeitraum und zur aktuellen Lebenssituation erarbeiten und eine Einschätzung zum Verlauf der Hilfe, zur Zielerreichung und zur aktuellen Lebenssituation treffen. Dieses ersetzt das vorher unten angesiedelte Feld „Stellungnahme“, in das bisher nur bedeutende Veränderungen (insofern vorhanden), eingetragen werden sollten. Zudem wurde ein Datumsfeld hinzugefügt. Die Ausfüllhilfe wurde entsprechend angepasst.
Bis zum Jahresende 2021 kann in einer Übergangsphase auch noch das bisherige Dokument genutzt werden, so dass laufende Fortschreibungen abgeschlossen werden können.
Das Dokument ist weiterhin nur ein Zwischenschritt bis zur Freischaltung aller Leistungserbringer zur elektronischen Fortschreibung in PerSEH.
Sie finden das Dokument sowie die angepasste Ausfüllhilfe auf unserer Homepage.

01.11.2021 Start der Registrierung zur Fortschreibung mit BEI_NRW

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe schaltet zum 01.11.2021 die Internetseite für die Registrierung der Leistungserbringer für die Nutzung des Bedarfsermittlungsinstruments BEI_NRW frei. Diese Seite bietet viele Informationen rund um die Administration und Nutzung des BEI_NRW für Leistungserbringer. Sie wird kontinuierlich erweitert und aktualisiert.

Ab dem 01.11.2021 ist die Registrierung für Leistungserbringer der Region Nord möglich. Diese Region umfasst folgende Kreise und kreisfreie Städte: Kreis Borken, Kreis Coesfeld, Kreis Recklinghausen, Stadt Münster, Kreis Warendorf, Stadt Hamm und Kreis Steinfurt. Die Termine für die Registrierung der Leistungserbringer für weitere Regionen werden noch bekannt gegeben. Sie erreichen die Seite unter folgender Adresse: https://www.bthg-fort.lwl.org/de/

01.11.2021 Nutzung eines aktualisierten Gesprächsleitfadens in Westfalen-Lippe

Mit dem BEI_NRW steht seit 2018 ein landesweit einheitliches und verbandsübergreifendes Bedarfsermittlungsinstrument für die Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Bei der Vorstellung des BEI_NRW im Rheinland und in Westfalen wurde deutlich gemacht, dass es sich um ein „lernendes Instrument“ handelt, also auf Grundlage der praktischen Erfahrungen eine Weiterentwicklung notwendig und vorgesehen ist.

Im Laufe der Einführung in beiden Landesteilen wurde deutlich, dass die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und strukturellen Vorgaben der beiden Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) ein jeweils angepasstes Vorgehen erforderlich machen.

Um diesen unterschiedlichen Prozessen gerecht werden zu können, verwendet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ab dem 01.11.2021 eine aktualisierte Version des Gesprächsleitfadens und der Persönlichen Sicht. Hiermit können die verbandsspezifischen Geschäftsprozesse und Besonderheiten besser abgebildet werden. Der LVR behält den bisherigen Gesprächsleitfaden. Das BEI_NRW als gemeinsames Konzept und gemeinsamer Rahmen stellt weiterhin das gemeinsame Instrument für Nordrhein-Westfalen dar.

26.10.2021: Auftaktveranstaltung zur Einführung des Gesamtplanverfahrens mit BEI_NRW in der Stadt Dortmund und den Kreisen Minden-Lübbecke, Olpe und Siegen-Wittgenstein

Das LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe startet zum 01.12.2021 mit der Bedarfsermittlung mit dem BEI_NRW entsprechend der Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes in folgenden kreisfreien Städten und Kreisen:

  • Stadt Dortmund
  • Kreis Minden-Lübbecke
  • Kreis Olpe
  • Kreis Siegen-Wittgenstein

Am 26.10.2021 fand eine Auftaktveranstaltung für die Geschäftsführungen der Leistungserbringer statt. Die Präsentation der Vorträge finden Sie hier.

Hier können Sie sich die Mitschnitte der Vorträge herunterladen.

Wie hat der LWL das Hilfeplanverfahren auf die neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst?

Seit 2003 liegt die Zuständigkeit für ambulante Eingliederungshilfen in NRW bei den Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL).

Im Zuständigkeitsbereich des LWL wurde zur Feststellung der Hilfebedarfe das Standard-Hilfeplanverfahren genutzt.

Von 2010 bis 2012 entwickelte der LWL mit dem „Projekt Teilhabe2012" ein neues Hilfeplanverfahren. Dieses wurde in der Stadt Hagen und im Kreis Paderborn durchgeführt. Mit dem „Projekt Teilhabe2015“ erfolgte eine nächste Maßnahme, die Mitwirkung und Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung weiter zu stärken (Partizipation) und eine zielorientierte Teilhabeplanung und -fortschreibung zu erproben (ICF-gestützt und personenzentriert). In sechs Projektregionen (Städte Gelsenkirchen, Hagen und Münster sowie die Kreise Ennepe-Ruhr, Paderborn und Warendorf) wurde das Projekt erprobt.

Mit der Einführung des Bundesteilhabe­gesetzes (BTHG) begann eine neue Phase: LVR und LWL entwickelten gemeinsam ein Instrument zur Ermittlung von Teilhabebedarfen von Menschen mit Behinderungen in ganz Nordrhein-Westfalen, um die rechtlichen und fachlichen Vorgaben zur Bedarfsermittlung im Gesamtplanverfahren gemäß §§ 117 und 118 SGB IX umzusetzen. Dieses steht als Ergebnis der gemeinsamen Arbeit beider Landschaftsverbände seit dem Jahr 2018 mit dem neu entwickelten BedarfsErmittlungsInstrument, kurz BEI_NRW, zur Verfügung.

Wie ist der Einführungs- und Umsetzungsstand des Gesamtplanverfahrens mit dem BEI_NRW? Wann erfolgt die Einführung in weiteren Kreisen und kreisfreien Städten?

Das Gesamtplanverfahren mit dem BEI_NRW wird im Bereich des LWL seit dem Jahr 2018 schrittweise in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städte eingeführt. Bisher steht das neue Verfahren mit dem Instrument BEI_NRW in 20 von 27 Kreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung. Der Zeitpunkt der Einführung sowie der konkreten Umstellung in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Steht ein neuer Einführungstermin fest, werden die regionalen Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege sowie die Vertragspartner in der Region, die über eine Vergütungsvereinbarung mit dem LWL verfügen, über die Einführung und die damit verbundenen Konsequenzen für die antragstellenden Personen und Leistungsberechtigten sowie für die Leistungserbringer informiert.

Zu welchem Zeitpunkt wurde das Gesamtplanverfahren mit dem BEI_NRW in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten eingeführt?

01.07.2021 Stadt Bochum, Kreis Gütersloh, Märkischer Kreis

01.01.2021 Kreis Herford und Kreis Höxter

01.11.2020 Stadt Bottrop und Stadt Herne

01.11.2020 Kreis Soest

01.08.2020 Kreis Unna

15.07.2019 Kreis Coesfeld und Kreis Recklinghausen

15.04.2019 Kreis Steinfurt

15.02.2019 Kreis Borken

15.01.2019 Stadt Hamm

15.10.2018 Ennepe-Ruhr-Kreis, Stadt Gelsenkirchen, Stadt Hagen, Kreis Paderborn

20.08.2018 Stadt Münster und Kreis Warendorf

Wie erfolgt die neue Bewilligung von Leistungen nach Erstantrag in Regionen, in denen das Gesamtplanverfahren mit dem BEI_NRW bisher nicht eingeführt wurde?

Eine Kostenzusage des LWL für Leistungen der Eingliederungshilfe ist immer zeitlich befristet. Wenn gegen Ende des aktuellen Bewilligungszeitraums abzusehen ist, dass die leistungsberechtigte Person auch weiterhin Unterstützung benötig, reicht eine formlose Begründung durch die leistungsberechtigte Person oder ihre gesetzliche Vertretung aus.

Die Leistungserbringer in Regionen, in denen das Gesamtplanverfahren mit dem BEI_NRW noch nicht eingeführt wurde, nutzen das ihnen bekannte Berichtswesen.

Wie erfolgt die neue Bewilligung bei Leistungsberechtigten, die außerhalb von Westfalen-Lippe leben und für die der LWL der Kostenträger ist?

Eine Kostenzusage des LWL für Leistungen der Eingliederungshilfe ist immer zeitlich befristet. Wenn gegen Ende des aktuellen Bewilligungszeitraums abzusehen ist, dass die leistungsberechtigte Person auch weiterhin Unterstützung benötig, reicht eine formlose Begründung durch die leistungsberechtigte Person oder ihre gesetzliche Vertretung aus.

Bei Leistungsberechtigten, die dauerhaft außerhalb des LWL-Gebietes leben und bei denen der LWL Kostenträger ist, findet das Verfahren des Ortes des tatsächlichen Aufenthalts Anwendung. Bitte schicken Sie die entsprechenden Unterlagen dem Hilfeplanenden, der für Ihren Klienten/ Ihre Klientin zuständig ist.

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Schicken Sie uns gerne eine E-Mail an bei_nrw@lwl.org.